Die vergangenen Jahrzehnte, so ab den 1960er-Jahren, sind für Urs Strahel die aufregendsten in der Geschichte der Fotografie.
Vorraum einer Bilderschau auf der Photo- und Kino-Ausstellung 1950 in Köln.
Nicht mehr die Zeitschriften berichten über die Welt, sondern das Fernsehen; Auftragsfotografen mussten sich umorientieren; künstlerische Gebrauchsweisen irritierten (Linguistic turn, Konzeptkunst), allerdings gab es noch kaum museale Beachtung für Fotografie; später schon (Pictorial turn), aber warum?; Baudrillards Hyperrealität und das Simulacrum; Abbildung/Bild (Baltz); Digitalisierung; iPhone; viele kleine Bildchen (siehe auch → Zum Format in der Fotografiea); »Wie diese Fotografie und unser Verhalten mit ihr zukünftig den Weg zurück in Ausstellungsräume finden, ist die eine mögliche zentrale Frage, …«; Positivismus; KI
Raum einer Bilderschau auf der Photo- und Kino-Ausstellung 1950 in Köln.
1950 fand die erste »Photo- und Kino-Ausstellung« in Köln statt. Der Messeteil war noch rein national, Grubers Bilderschau dagegen schon international; erst das folgende Jahr brachte die Internationalisierung der Messe und ihre Umbenennung in »photokina«. vgl. auch meine Dokumentation zur finalen photokina: Photokina 2018b