Rückblick auf 2025
Heute rekapituliere ich meine fotografischen Unternehmungen des vergangenen Jahres und konzentriere mich dabei auf meine freien Projektea – die angewandten Arbeitenb und mein Unterrichtc bleiben außen vor.
Mein erster Film, den ich 2025 belichtet habe, war ein Tri-X in der Rolleiflex:

Weiter gings mit einem HP 5+ in der Hexar RF:

Mein Zine kein Homeoffice war ein kleineres Projekt gleich im Januar. Das wurde mein Beitrag zur Gruppenausstellung ↱ »Der Reflex des Wiedererkennens #7 – Bilder einer anderen Natur«d, die im Rahmen des Festivals der Internationalen Photoszene im Mai in Köln gezeigt wurde.

Seit den 1980er-Jahren fotografiere ich Wahlplakate im Stadtraum. Dieses Jahr war Bundestagswahl, und zwar ungewöhnlich früh im Jahr – also gab es gleich wieder etwas zu tun (in Form gebracht ist dieses sehr umfangreiche Archiv leider immer noch nicht).



Ein großes Unterfangen wurde die Vorbereitung meiner Einzelausstellung »re://Pasolini«, die vor Ostern in Köln eröffnen sollte: Das Recherchieren und Schreiben des Vortrags zu Pasolinis Evangeliums-Film, sowie das Zusammenstellen und Ausarbeiten meiner Fotos für die Ausstellung.

mein Vortrag auf NzF: → Notizen zu Pier Paolo Pasolinis »Il Vangelo secondo Matteo«f

Projektseite: re://Pasolini (Ausstellungsprojekt; 2025)g
Im März jährte sich der Todestag des Tübinger Fotografen Paul Sinner (1838–1925) zum 100. Mal; ich habe eine entsprechende Vitrinenausstellung im Stadtarchiv Reutlingen eingerichtet:

Foto: Frech/
Der Text dazu auf NzF: → Paul Sinner (1838–1925)i
Ein weitere Vitrine habe ich zur Feier des Kleinbildformats gestaltet, das die erste Leica vor 100 Jahren popularisiert hat. Der Text dazu findet sich hier im blog (am 03.09.).
Parallel dazu habe ich einen technikhistorischen Text zur Leica auf NzF veröffentlicht: → 100 Jahre Leica | 100 Jahre Kleinbildfotografiej

Nikon FM2, Ilford FP4+, Rodinal 1+25 (orig.)

Seit August blogge ich wieder: Seither gab es hier jeden Mittwoch etwas Neues zu sehen. Ich habe das ja schon Mal gemacht, mit meinem randgebiete-blog auf wordpress.
Den fotografischen Haufen, der sich von Mai bis September gebildet hatte, habe ich im Herbst als visuelle Tagebücher in Leporello-Form gebracht:
- Enztalquerung
- Trilogie Ballerina, Kindheitshügel, Flaneur
(Bilder von Spaziergängen in Berlin) - Theodor
- Heimweg
(aus meiner Werkgruppe ›vom Pendeln‹)
Das sind sechs Serien aus je neun Schwarzweißfotos:
Handabzüge auf Silbergelatine-Barytpapier, optisch direkt vergrößert von den Kameranegativen, bildsilberstabilisiert;
Bildformat: je 4,8 × 5 cm, randlos beschnitten;
eingeklebt mit Neschen gudy 831 in Hahnemühle ZigZag-books (Aquarellpapier, säurefrei, 300 g/m2);
Format: 5 × 5 cm, 16 Seiten (unpaginiert) zwischen zwei bezogenen Pappen mit Titelschildchen;
aufbewahrt in einem Papp-Karteikästchen;
jeweils datiert, betitelt, nummeriert, signiert und gestempelt
Dazu gibt es auch einige Beiträge auf dem blog. Dieses Konvolut war dann mein Beitrag zur Gruppenausstellung »en miniature« im November im Kunsthaus Rhenania in Köln.

Mein Vortrag dazu auf NzF: → Zum Format in der Fotografiem
Letzte Male: Am 28. September habe ich meine letzte – all die Jahre gut gekühlte – Rolle des legendären Kodak Plus-X fotografiert:


Pentacon Six, Carl Zeiss Jena MC Biometar 2.8/80 mm, Kodak Plus-X, Rodinal 1+25 (orig.)
Das einzige für mich neue Material war dieses Jahr das farbige Fotopapier von Foma. Ich weiß allerdings noch nicht, ob ich das für mich fruchtbar machen kann. Ein paar Beispiele zeige ich auf diesem blog.

Übrigens: Mein letzter Film, den ich dieses Jahr belichte, ist ein HP 5+ in der Hexar RF.
Sicher ist: Meine Texte und meine Bilder sind vollständig menschgemacht.
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