Martin Frech

schaelpic photokunstbar, Köln ¶

Aspekte des Urbanen ¶

Die schaelpic photokunstbar ist ein Projektraum der Fotografen Tobias D. Kern (Köln; Portfolio: ↱ tdk-photo.de) und Martin Frech (Tübingen/Berlin; Portfolio: medienfrech.de/foto). Wir erproben mit diesem Raum Formen der Zusammen­arbeit, präsentieren eigene Arbeiten und zeigen Werke von Foto­grafen, die uns interessieren.

Die thematische Klammer unserer Arbeit sind Aspekte des Urbanen. Dieses Thema hat für uns viele Facetten. Es geht uns in diesem Kontext zwar auch um Städtebau und Architektur; so begannen wir unsere Ausstellungs-Serie 2006 mit Bildern zum Thema Sehens­würdig­keiten in Köln und Berlin und zeigten noch im selben Jahr Michael Westmorelands Panoramen von Stadt­land­schaften. Auch Tobias Vollmers Serie »China Construction«, die wir im Sommer 2012 in der Aus­stellung »Vertrautes im Fremden entdecken – urbane Räume in China« präsentierten, passt in diesen Kontext.

Unser Schwerpunkt liegt jedoch auf den gesellschaft­lichen und kommuni­kativen Aspekten der Konstruktion Stadt. Guisi Fanellas Straßen-Studien aus China, aber auch Raimund Ritters Arbeiten zu Kinder­ecken in Kauf­häusern und Thomas Bachlers Serie »Tatorte«, die sich auf subtile Weise mit der Gewalt im öffent­lichen Raum beschäftigt, waren Aus­stellungen der letzten Jahre dazu. Ebenso »Lecken am Glas« mit Arbeiten von Tobias D. Kern und Martin Frech, die sich mit dem genuin urbanen Phänomen Window-shopping auseinander­setzen. Auch Jürgen H. Krauses Foto­grafien zum Phänomen Cosplay sowie Kris Heides Ansichten aus Shanghai sind in diesem Kontext zu sehen.

2013 haben wir das Jahr des Weges ausgerufen. In drei Aus­stellungen präsentierten wir drei unterschiedliche Herangehens­weisen an das Thema »Weg«: Frank Doering war auf einer alten Handels­route im Himalaya unter­wegs, Martin Frech spazierte entlang des Teltow­kanals in Berlin und Tobias D. Kern beging Heideggers Feldweg in Meßkirch.

2014 jährte sich die offizielle Bekannt­gabe des ersten praxis­tauglichen foto­grafischen Verfahrens zum 175. Mal. Dieses Jubiläum der Foto­grafie haben wir im Verlauf des Jahres mit einer Veranstaltungs­reihe aus Aus­stellungen, Work­shops, Vorträgen, Künstler­gesprächen und Film­abenden begleitet. Bei der Bewältigung dieses Programms half uns Annette Völckner.

In den Jahren 2015 bis 2017 haben wir uns mit der Zeit als Thema der Foto­grafie beschäftigt. Unter der Überschrift »Die Stilllegung der Zeit« sind wir in sechs Aus­stellungen und einem Projekt­raum­tag den Phänomenen Zeit und Vergänglich­keit nachgegangen. Wir präsentierten foto­grafisch-künstlerische Positionen, die ent­weder direkt das Phänomen Zeit reflektieren oder auf Veränderungs­prozesse in unserer Gesell­schaft reagieren.

Getragen wird die schaelpic photo­kunstbar vom ↱ Atelier für Medien­gestaltung in Köln. Publizistisch begleiten wir unsere Arbeit mit den Notizen zur Foto­grafie (NzF). Gedruckte Veröffentlichungen erscheinen in der Edition rand­gebiete.

Die Ausstellungen starten jeweils mit einer Vernissage und laufen etwa vier bis acht Wochen. Zu jeder Aus­stellung drucken wir eine Post­karte und laden ausge­wählte Freunde, Bekannte und andere Interessenten persönlich ein. Zudem findet die übliche Presse­arbeit statt.

Ort: schaelpic photokunstbar, Schanzenstr. 27, 51063 Köln-Mülheim
Website: ↱ schaelpic.de

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